SILENCE

Deutsche und internationale zeitgenössische Kunst im Dialog mit antiken Objekten aus China. In Kooperation mit Vanderven Oriental Art, s'Hertogenbosch (NL)

Die in der Ausstellung SILENCE präsentierten Künstlerinnen und Künstler verbindet ein gemeinsames Interesse an Reduktion, Licht, Monochromie und einer Bildsprache der Stille. Besonders Antonio Calderara wurde wiederholt als „Maler des Schweigens“ bezeichnet. „Ich möchte das Nichts malen, das das Ganze ist, das Schweigen, das Licht, Maß, Ordnung, Harmonie. Das Unendliche.“ Mit diesen Worten beschrieb Calderara, was er in seiner Malerei suchte. Sie verweisen zugleich auf einen Gedanken, der sich durch die Ausstellung SILENCE zieht: die Konzentration auf das Wesentliche und die Vorstellung, dass gerade aus der Reduktion eine besondere Intensität entstehen kann.

Bei Calderara wird das Licht selbst beinahe zum Gegenstand der Malerei. Robert Ryman und Raimund Girke erkunden die vielfältigen Möglichkeiten der Farbe Weiß. Bei Heinz Mack, Walter Leblanc, Hal Busse und Dadamaino werden Licht, Struktur und Oberfläche zu wesentlichen Gestaltungsmitteln. Hermann de Vries, dessen Werke zur Zeit in der Düsseldorfer ZERO-Foundation präsentiert werden, ist mit vier Arbeiten vertreten. Der Künstler beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit Zufall, Ordnung, Natur und der Reduzierung des persönlichen Einflusses.
Andere Werke der Ausstellung gewinnen ihre Konzentration aus Wiederholung, Leere, Materialität oder einer zurückgenommenen Geste. Chun Kwang Young schafft eindrucksvolle Oberflächenstrukturen, indem er Hunderte handgeschnittener Styropordreiecke in beschriftetes koreanisches Maulbeerpapier einwickelt, sorgfältig auf dem Bildträger anordnet und fixiert. So entstehen dreidimensionale Aggregationen von außergewöhnlicher plastischer Wirkung sowie meditativem und skulpturalem Charakter.
Den Arbeiten des 20. und 21. Jahrhunderts begegnen in der Ausstellung antike chinesische Bronzen und Keramiken aus dem Bestand von VANDERVEN Oriental Art in s'Hertogenbosch. Sie stammen aus einer anderen Zeit und einer anderen Kultur und folgen eigenen Vorstellungen von Form, Material und Bedeutung. Dennoch entstehen überraschende Verbindungen: in der Klarheit der Form, in der Aufmerksamkeit für Oberflächen und Materialien und nicht zuletztin dem, was unausgespr...

Bei Calderara wird das Licht selbst beinahe zum Gegenstand der Malerei. Robert Ryman und Raimund Girke erkunden die vielfältigen Möglichkeiten der Farbe Weiß. Bei Heinz Mack, Walter Leblanc, Hal Busse und Dadamaino werden Licht, Struktur und Oberfläche zu wesentlichen Gestaltungsmitteln. Hermann de Vries, dessen Werke zur Zeit in der Düsseldorfer ZERO-Foundation präsentiert werden, ist mit vier Arbeiten vertreten. Der Künstler beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit Zufall, Ordnung, Natur und der Reduzierung des persönlichen Einflusses.
Andere Werke der Ausstellung gewinnen ihre Konzentration aus Wiederholung, Leere, Materialität oder einer zurückgenommenen Geste. Chun Kwang Young schafft eindrucksvolle Oberflächenstrukturen, indem er Hunderte handgeschnittener Styropordreiecke in beschriftetes koreanisches Maulbeerpapier einwickelt, sorgfältig auf dem Bildträger anordnet und fixiert. So entstehen dreidimensionale Aggregationen von außergewöhnlicher plastischer Wirkung sowie meditativem und skulpturalem Charakter.
Den Arbeiten des 20. und 21. Jahrhunderts begegnen in der Ausstellung antike chinesische Bronzen und Keramiken aus dem Bestand von VANDERVEN Oriental Art in s'Hertogenbosch. Sie stammen aus einer anderen Zeit und einer anderen Kultur und folgen eigenen Vorstellungen von Form, Material und Bedeutung. Dennoch entstehen überraschende Verbindungen: in der Klarheit der Form, in der Aufmerksamkeit für Oberflächen und Materialien und nicht zuletzt in dem, was unausgesprochen und leer bleiben darf – und in dem, was dazwischen entsteht.

Künstler:innen

Pablo Atchugarry, Hal Busse, Antonio Calderara, Dadamaino, Herman de Vries, Rupprecht Geiger, Raimund Girke, Gotthard Graubner, Tschang-Yeul Kim, Chun Kwang Young, Walter Leblanc, Heinz Mack, Milan Mölzer, Robert Ryman, Lee Ufan, Paul Van Hoeydonck

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