Corpus

In Farben getaucht, umhüllt von reichem Faltenwurf, in gegenständlicher Wiedergabe oder nur abstrakt angedeutet, radikal verfremdet oder gar monumentalisiert – wie unmittelbar die Präsenz des Körpers zu berühren vermag veranschaulicht die Vielfalt der künstlerischen Darstellungen des menschlichen Körpers. In der Bildenden Kunst seit je her ein zentrales Thema, wird der menschliche Körper und seine Darstellung bis heute immer wieder neu in den Blick genommen. Seine Präsenz in der Malerei, Skulptur, Fotografie, Performance sowie Videokunst und die unterschiedlichen Inszenierungen reflektieren das beharrliche Interesse am Körper und seiner Ausdrucksfähigkeit.

Die Ausstellung »Corpus« beleuchtet den Begriff des Körpers im weiteren Sinne. In überraschenden Gegenüberstellungen von ausgewählten und herausragenden Beispielen aus verschiedenen Epochen und Kulturen soll der Blick auf die verschiedenen künstlerischen Vorstellungen von Körper und Körperlichkeit und ihre Bedeutung für die Wahrnehmung geführt werden. Inwieweit nimmt eine gegenständliche Darstellung des Körpers Einfluss auf unsere Wahrnehmung im Unterschied zur abstrakten Wiedergabe? Wie klar zeigt die Formensprache eine Herkunft? Wo zeigen sich Unterschiede oder Parallelen? Inwieweit spiegelt sich die jeweilige Kultur in den Auffassungen von Körperlichkeit wider? Was ist Körperhaftigkeit im Sinne von Plastizität? Und in welchen Erscheinungsformen manifestiert sich das Körperhafte? Der Besucher ist eingeladen, diesen Fragen nachzugehen und Antworten zu finden.

Der für die Ausstellung titelgebende Begriff ›Corpus‹ ist ein vielfältiger Ausdruck. Vornehmlich begriffen als der menschliche Körper, ruft der Terminus ›Corpus‹ im Gedächtnis aber auch die lange kunsthistorische Tradition des malträtierten ›Corpus Christi‹ hervor.

Und bis heute bedienen sich zeitgenössische Künstler der christlichen Symbolik – allerdings kaum mehr aus religiöser Intention sondern mehr aus einem ästhetischen, (sozial)kritischen oder satirischen Anspruch heraus. Genauso begegnen uns überall im Alltag christliche Symbolewie vor allem das Kreuz.

Doch wie präsen...

Die Ausstellung »Corpus« beleuchtet den Begriff des Körpers im weiteren Sinne. In überraschenden Gegenüberstellungen von ausgewählten und herausragenden Beispielen aus verschiedenen Epochen und Kulturen soll der Blick auf die verschiedenen künstlerischen Vorstellungen von Körper und Körperlichkeit und ihre Bedeutung für die Wahrnehmung geführt werden. Inwieweit nimmt eine gegenständliche Darstellung des Körpers Einfluss auf unsere Wahrnehmung im Unterschied zur abstrakten Wiedergabe? Wie klar zeigt die Formensprache eine Herkunft? Wo zeigen sich Unterschiede oder Parallelen? Inwieweit spiegelt sich die jeweilige Kultur in den Auffassungen von Körperlichkeit wider? Was ist Körperhaftigkeit im Sinne von Plastizität? Und in welchen Erscheinungsformen manifestiert sich das Körperhafte? Der Besucher ist eingeladen, diesen Fragen nachzugehen und Antworten zu finden.

Der für die Ausstellung titelgebende Begriff ›Corpus‹ ist ein vielfältiger Ausdruck. Vornehmlich begriffen als der menschliche Körper, ruft der Terminus ›Corpus‹ im Gedächtnis aber auch die lange kunsthistorische Tradition des malträtierten ›Corpus Christi‹ hervor.

Und bis heute bedienen sich zeitgenössische Künstler der christlichen Symbolik – allerdings kaum mehr aus religiöser Intention sondern mehr aus einem ästhetischen, (sozial)kritischen oder satirischen Anspruch heraus. Genauso begegnen uns überall im Alltag christliche Symbole wie vor allem das Kreuz.

Doch wie präsent sind uns noch die Bedeutungen christlicher Symbole und Traditionen in unserem heutigen gesellschaftlichen Leben? Verlieren die Traditionen, der Glaube in den modernen Gesellschaften an kultureller Bedeutung? In Anbetracht der Aktualität der Thematik wird im Rahmen der Ausstellung ein Gespräch zwischen Michael Beck und Pater Stephan Kessler (Kunst-Station Sankt Peter, Köln) stattfinden.

Künstler

Gotthard Graubner, Günther Uecker, Lucien Clergue, Magdalena Abakanowicz, Abraham David Christian, Gehard Demetz, Albrecht Dürer, Kwang Young Chun, Fabrizio Plessi, Michelangelo Pistoletto, Goswyn van der Weyden

BECK & EGGELING INTERNATIONAL FIANE ART · DÜSSELDORF · VIENNA — INFO@BECK-EGGELING.DE · WWW.BECK-EGGELING.DE

BILKER STR. 5 & 4 – 6 · D - 40213 DÜSSELDORF · T +49 211 4915890 — MARGARETENSTRASSE 5 /19 · A -1040 WIEN · T +43 1 581 1956