Tamara K.E. – The Piquanteries

Beck & Eggeling freut sich mit „The Piquanteries“ Tamara K.E.s zweite Einzelausstellung in der Galerie ankündigen zu dürfen, in der großformatige Zeichnungen der neuen Werkserie „Remnants of the Glaring Day“ zusammen mit skulpturalen Interventionen gezeigt werden.

Ja, der Glaube an Bedeutungen und Wahrheiten ist abgeschafft worden. Die moderne Philosophie und die Quantenmechanik haben uns den Boden unter den Füssen weggezogen und wir hängen nun da in der Luft, verwirrt durch die Freiheit, betrunken, mit Unbehagen. Der fortgeschrittene Geist der Kreativen hat das schon in unser Bewusstsein verankert und von diesem schwebenden, luftigen Punkt aus können wir nun alle weltlichen Phänomene betrachten: die Geschichte, Epistemen, soziale Bewegungen, Kämpfe, Exzesse, und sogar Wissenschaft und die Philosophie.
 
Ja, heute schauen wir in einem Abgrund namens Singularität.
Eine Künstlerin mit einem so modernen Geist wie Tamara K.E. zieht sehr genaue Konsequenzen aus diesem Schwebezustand: die Menschheit hat im Delirium gelebt und verbreitet es weiterhin. Dieses Delirium ist selbstgenügsam, eine monadische Schöpfung, so wunderschön wie ein Ornament, mit dynamischen und scheinbar wilden Barock-Arabesken, aber nie mit einem Bezug zu einer übergeordneten Bedeutung. Der Mythos des Absurden pflanzt sich als Augenzeuge seines Selbst fort, so die Schlussfolgerung der Künstlerin! In ihren Arbeiten werden Ideologien, Begriffe, Glauben und Aberglauben, Diskurse und Gestalten zu einem Schleier der Schönheit geformt, die uns berührt, aber die nie letztendlich Sinn macht. Zusammen bildet alles ein sehr reiches aber gleichzeitig elegantes Kaleidoskop des Deliriums, das der menschliche Geist heute schon als vergangen, als Teil der Geschichte,wähnt und sich...

Ja, der Glaube an Bedeutungen und Wahrheiten ist abgeschafft worden. Die moderne Philosophie und die Quantenmechanik haben uns den Boden unter den Füssen weggezogen und wir hängen nun da in der Luft, verwirrt durch die Freiheit, betrunken, mit Unbehagen. Der fortgeschrittene Geist der Kreativen hat das schon in unser Bewusstsein verankert und von diesem schwebenden, luftigen Punkt aus können wir nun alle weltlichen Phänomene betrachten: die Geschichte, Epistemen, soziale Bewegungen, Kämpfe, Exzesse, und sogar Wissenschaft und die Philosophie.
 
Ja, heute schauen wir in einem Abgrund namens Singularität.
Eine Künstlerin mit einem so modernen Geist wie Tamara K.E. zieht sehr genaue Konsequenzen aus diesem Schwebezustand: die Menschheit hat im Delirium gelebt und verbreitet es weiterhin. Dieses Delirium ist selbstgenügsam, eine monadische Schöpfung, so wunderschön wie ein Ornament, mit dynamischen und scheinbar wilden Barock-Arabesken, aber nie mit einem Bezug zu einer übergeordneten Bedeutung. Der Mythos des Absurden pflanzt sich als Augenzeuge seines Selbst fort, so die Schlussfolgerung der Künstlerin! In ihren Arbeiten werden Ideologien, Begriffe, Glauben und Aberglauben, Diskurse und Gestalten zu einem Schleier der Schönheit geformt, die uns berührt, aber die nie letztendlich Sinn macht. Zusammen bildet alles ein sehr reiches aber gleichzeitig elegantes Kaleidoskop des Deliriums, das der menschliche Geist heute schon als vergangen, als Teil der Geschichte, wähnt und sich dabei als Betrachter doch mit ihm noch verbunden glaubt…
(Darrell Mackenzie)




Tamara K.E. ist eine in Georgien geborene, deutsche Künstlerin, die ihre Karriere in den frühen 2000er Jahren aus dem Kontext der Düsseldorfer Kunstszene heraus begann, wo sie seit 1997 lebt. Sie studierte an der Akademie der Schönen Künste in München und der Kunstakademie Düsseldorf, wo sie 2004 ihren Abschluss machte. Seit 2010 lebt und arbeitet Tamara K.E. in Brooklyn/New York und Düsseldorf.

Tamara K.E. hat Georgien auf der 50. Biennale in Venedig (mit Thea Gvetadze) repräsentiert und wurde auch auf die erste Prager Biennale eingeladen. Sie war in Ausstellungen in den USA und Europa vertreten und hat unter anderem ausgestellt in: Haus Huth, Daimler Contemporary Berlin, Sprengel Museum, Hannover, Whitechapel Gallery, London, Central House of Artists, Moskau; CoBrA Museum, Amsterdam, Van der Heydt Museum, Wuppertal, Kunsthalle Hamburg. Tamara K.E. wurde überdies mit zahlreichen Kunstpreisen ausgezeichnet, darunter der Kunstpreis der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (Deutschland); der UBS Art Award for Young Art (Schweiz) und The European Prize for Painting (Belgien).

K.E.s Arbeiten befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlung, u.a. der UBS Private Bank Collection, Sammlung Deutsche Bank, Sammlung Daimler Contemporary, Sammlung des Von der Heydt Museums, Sammlung der Galerie der Stadt Esslingen, Museum SAFN Reykjavík, Deutsche Apotheker- und Ärztebank Sammlung, Kunstsammlung der Provinzial, Museum für Neue Kunst Freiburg; sowie u.a. der Sammlung Jochen und Susi Holy (München), Sammlung Susanne Porsche (München), Edward & Phyllis Kwalwasser Art Collection (NYC) und Sammlung Philara (Düsseldorf).

Zu K.E.s jüngsten Ausstellung gehören u.a. „5 minutes random love“ bei Beck & Eggeling Contemporary, Düsseldorf, „31:Women“ in der Daimler Art Collection/Haus Huth, Berlin und „ink under the skin and Explaining to a Hare He was Never Here“ bei Aurel Scheibler, Berlin. Im Herbst eröffnet die Ausstellung „Regret“ bei Window Project in Tbilisi, Georgien.

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